Intel 4004
Der Intel 4004, ein 4-Bit-Mikroprozessor mit einer Taktfrequenz von 500 bis 740
kHz und PMOS-Technologie wurde 1971 von Intel auf den Markt gebracht. Es handelt
sich hier um den ersten 1-Chip-Mikroprozessor, der in Serienproduktion ging und
auf dem freien Markt verkauft wurde. Der Intel 4004 verwendete man in
Taschenrechnern
Intel 4040
Der Prozessor Intel 4040 wurde im Zeitraum von 1974 bis 1981 hergestellt. Er ist
abwärtskompatibel zu seinem Vorgängerprozessor Intel 4004. Seine Takfrequenz lag
bei 500 bis 740 kHz, verwendet wurde die PMOS Technik. Intel erweiterte den
Befehlssatz auf 60 Befehle und verdoppelte den Programmspeicher auf 8 kB,
außerdem erhöhte Intel beim Intel 4040 Prozessor die Anzahl der 4-Bit-Register
von 16 auf 24.
Erstmals sind auch Interrupts (kurzfristige Programmunterbrechungen um andere
Verarbeitungen durchzuführen) möglich
Intel 8080
Der Intel 8080 gilt als erster vollwertiger Mikroprozessor mit NMOS-Technologie.
Der 8-Bit-Mikroprozessor wurde 1974 von Intel auf den Markt gebracht. Er war der
Nachfolger des Intel 8008 und zu diesem quellcode- jedoch nicht binärkompatibel,
deshalb musste der Quellcode von Programmen umgeschrieben werden. Der Intel 8080
war fähig 64 KB Speicher zu adressieren, da er mit seinen 40 Pins einen
Adressbus mit 16 Bit ermöglichte. Es war möglich 256 Ein/Ausgabe-Register
anzuschließen, die vom Adressbereich unabhängig waren. Für den Intel 8080 wurde
das Betriebssystem CP/M entwickelt. Der Intel 8080 Prozessor kam in
Steuergeräten und den ersten Computern zum Einsatz.
Intel 8085
Der 8-Bit-Mikroprozessor wurde 1976 von Intel eingeführt und benötigte nur eine
5 Volt Spannung. Der Prozessor-Chip wurde in CP/M- Computern verbaut, ebenso
diente er als Mikrocontroller in Büroschreibmaschinen. Der Prozessor war zu
seinem Vorgänger Intel 8080 binär-kompatibel, Taktgenerator und Buscontroller
waren integriert, die Interruptbehandlung der Intel 8085 CPU war im Gegensatz
zum Intel 8080 Prozessor leistungsfähiger.